Über uns

Angebote zum Thema Trauer in Alsdorf

Menschen begegnen ihrer Trauer auf ganz unterschiedliche Art und Weise. Einige ziehen sich zurück, andere suchen Nähe. Manche haben das Bedürfnis nach Stille und anderen hilft ein Gespräch. Um diesen ganz unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht zu werden und die erlebte Trauer bearbeiten zu können, gibt es im Trauernetzwerke Alsdorf verschiedene Möglichkeiten.

Geschichte

Ausgehend vom Ambulanten Hospizdienst St. Anna (heute: Ambulanter Hospizdienst der Aachener Caritasdienste, Region Aachen) gab es in Alsdorf 1998 die ersten Trauerbegleitungsangebote für Erwachsene. Ehrenamtliche Kräfte wurden dafür zu Trauerbegleiterinnen ausgebildet. Parallel fand der erste Trauergesprächskreis statt, initiiert und durchgeführt durch den Hospizdienst.

2006 gelang es, in Zusammenarbeit mit den christlichen Kirchengemeinden ein Trauercafé in Alsdorf zu etablieren. Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen begrüßen seitdem am zweiten Samstag im Monat trauernde Menschen zu Kaffee und Austausch.

Die katholische GdG St. Johannes XXIII. und St. Castor in Alsdorf , die evangelische Christusgemeinde Alsdorf-Würselen-Hoengen-Broichweiden und der Hospizdienst der Aachener Caritasdienste Region Aachen haben sich schließlich 2018 als Träger zum Trauernetzwerk Alsdorf zusammengeschlossen, um die erfolgreiche gemeinsame Arbeit für trauernde Menschen zu erweitern und fortzusetzen.

Eine spirituelle Begegnung für trauernde Menschen kann der Kraftquellengottesdienstsein, zu dem das Netzwerk vier Mal jährlich an wechselnden Orten einlädt.

Ebenfalls 2018 entstand durch die Schulseelsorgerin Beatrix Hillermann, selber ausgebildete Trauerbegleiterin, die Idee, die Trauerbegleitungsangebote auch für Kinder und Jugendliche zu öffnen . Mit einem „runden Tisch“, bestehend aus Mitgliedern des Trauernetzwerkes, wurde an der Umsetzung dieser Idee gearbeitet. Unterstützt durch finanzielle Mittel des Bistums Aachen wurden im selben Jahr zwölf engagierte Frauen zu Kinder- und Jugendtrauerbegleiterinnen ausgebildet. Der Lehrgang entspricht den Standards des Bundesverbandes Trauerbegleitung (www.bv-trauerbegleitung.de). Die Kindertrauergruppe Libelle und das Angebot für Jugendliche, Phönix, sind ab September 2019 für alle jungen Menschen im Nordkreis fortlaufend ansprechbar.

Unsere Haltung

Die Teilnahme an den Angeboten des Trauernetzwerks Alsdorf ist nicht an eine Kirche oder Religion gebunden – jeder soll ungeachtet seiner Überzeugung teilnehmen können. So unterschiedlich, wie die Angebote sind, sind auch die Bedürfnisse der Menschen in Trauer. Und dieses Eingehen auf individuelle Nöte schlägt eine Brücke in die christliche Tradition:

„Was willst du, dass ich dir tue?“ Diese Frage stellt Jesus in zahlreichen Heilungsgeschichten den Menschen, die bei ihm Unterstützung suchen. „Was willst du, dass ich dir tue?“, diese jesuanische Haltung verbindet die christliche Seelsorge mit der Hospizbewegung.


Kontakt

Evangelische Christusgemeinde Alsdorf-Würselen-Hoengen-Broichweiden
Annegret Helmer, Pfarrerin, 02404/5965685, annegret.helmer[at]ekir.de

Katholische Pfarrgemeinden St. Castor und St. Johannes XXXIII
Beatrix Hillermann, Pastoralreferentin, Trauerbegleiterin (TID),
02404/6796752, beatrix.hillermann[at]bistum-aachen.de

Ambulanter Hospizdienst der Aachener Caritasdienste Region Aachen
Stephanie Eßer, Dipl. Sozialarbeiterin, Trauerbegleiterin, 02404/9877423 
Michael Genten, Palliativ Care Fachpfleger, Trauerbegleiter, 02404/9877423 
info[at]hospizdienst-acd-regio.de